Snowboarden und seine Verbindung zum psychischen Wohlbefinden: Let’s Flow on Snow!

Entdecke die Welt des Snowboardens und seinen positiven Auswirkungen auf deine Psyche. Finde heraus, welche Vorteile Snowboarden für deine mentale Gesundheit hat und wie Du beim Snowboarden in den Flow-Zustand kommst. Let’s Flow on Snow!

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Snowboarden, eine aufregende Wintersportart, die die Welt im Sturm erobert hat, bietet viel mehr als nur einen Adrenalinstoß auf schneebedeckten Pisten. Es ist ein Sport, der die Essenz von Freiheit, Herausforderung, Naturerlebnis und Flow verkörpert. In den letzten Jahren hat sich das Snowboarden als starker Katalysator für die Stärkung der psychischen Widerstandsfähigkeit und des allgemeinen Wohlbefindens erwiesen. Dieser Beitrag taucht in die Welt des Snowboardens ein und erforscht nicht nur seine Popularität, sondern auch seine tiefe Verbindung zum Bereich der positiven Psychologie und der Kunst, einen Zustand des "Flow" zu erreichen.

Bei der Bewältigung der Herausforderungen des modernen Lebens kann die Bedeutung der psychologischen Widerstandsfähigkeit gar nicht hoch genug eingeschätzt werden. Es ist die Fähigkeit, sich von Rückschlägen zu erholen, sich an Widrigkeiten anzupassen und das geistige Wohlbefinden angesichts der Höhen und Tiefen des Lebens zu erhalten. Sport, einschließlich Snowboarden, wird zunehmend als Mittel zur Förderung dieser Widerstandsfähigkeit anerkannt. Er bietet nicht nur körperliche Vorteile, sondern auch das Potenzial für psychisches Wachstum.

In diesem Beitrag begeben wir uns auf eine Reise durch die schneebedeckten Berge, entdecken die unzähligen Vorteile des Snowboardens für die psychische Gesundheit und erforschen das Konzept des "Flow". Wenn wir uns mit den Auswirkungen des Snowboardens auf die geistige Gesundheit und seiner Verbindung zum Konzept des "Flow" befassen, wirst du ein tieferes Verständnis dafür entwickeln, wie dieser Wintersport über seine physischen Aspekte hinausgeht und zu einem kraftvollen Instrument für persönliches Wachstum und psychologische Belastbarkeit wird.

Die Vorteile des Snowboardens für die psychische Gesundheit

Während der körperliche Nervenkitzel des Snowboardens offensichtlich ist, wird seine Wirkung auf die psychische Gesundheit oft unterschätzt. Hier zeigen wir dir einige Möglichkeiten, wie Snowboarden die psychische Gesundheit positiv beeinflussen kann:

1. Stressabbau und Entspannung: Snowboarden führt dich in eine ruhige Bergwelt, weit weg von der Hektik des Alltags. Die Ruhe der schneebedeckten Pisten in Verbindung mit der körperlichen Anstrengung des Sports kann dazu beitragen, den Stresspegel zu senken und die Entspannung zu fördern.

2. Verbesserte Stimmung: Die Ausschüttung von Endorphinen bei körperlicher Aktivität ist gut dokumentiert. Snowboarden löst die Ausschüttung dieser Wohlfühlhormone aus, was zu einer verbesserten Stimmung und einem Glücksgefühl führt.

3. Gesteigertes Selbstwertgefühl: Die Beherrschung der Kunst des Snowboardens, von der ersten Abfahrt bis zur Beherrschung fortgeschrittener Tricks, kann das Selbstwertgefühl und das Selbstvertrauen erheblich steigern. Diese Erfolge dienen als greifbarer Beweis für die eigenen Fähigkeiten.

4. Achtsamkeit und Präsenz: Snowboarden erfordert die volle Konzentration auf den gegenwärtigen Moment. Die Notwendigkeit, sich im Gelände zurechtzufinden, Hindernisse vorausschauend wahrzunehmen und Manöver auszuführen, schafft einen Zustand der Achtsamkeit, der es den Fahrer*innen ermöglicht, sich keine Gedanken über die Vergangenheit oder die Zukunft zu machen.

5. Stressresistenz: Beim Snowboarden muss man sich Herausforderungen wie steilen Abfahrten, Buckelpisten und unterschiedlichen Schneeverhältnissen stellen. Die Bewältigung dieser Herausforderungen kann dabei helfen, Widerstandsfähigkeit gegenüber Widrigkeiten aufzubauen, eine wertvolle Fähigkeit, um mit den Schwierigkeiten des Lebens umzugehen.

6. Soziale Kontakte: Die gemeinsame Nutzung der Pisten mit Freund*innen und anderen Snowboarder*innen fördert soziale Beziehungen und ein Gefühl der Zugehörigkeit. Diese Beziehungen tragen zum emotionalen Wohlbefinden bei und bieten ein Unterstützungsnetzwerk.

7. Besserer Schlaf: Regelmäßige körperliche Aktivität wie Snowboarden wird mit einer besseren Schlafqualität in Verbindung gebracht. Ausreichender Schlaf ist wichtig für die psychische Gesundheit, da er zur Regulierung der Stimmung und der kognitiven Funktionen beiträgt.

8. Eskapismus: Snowboarden bietet eine Flucht aus dem Alltagstrott. In den Bergen zu sein und sich voll und ganz auf den Sport einzulassen, ermöglicht es dem/der Einzelnen, sich vorübergehend von seinen/ihren üblichen Stressfaktoren zu lösen.

9. Zielsetzung und Zielerreichung: Das Setzen und Erreichen von Zielen beim Snowboarden, sei es das Bezwingen einer anspruchsvollen Abfahrt oder das Erlernen eines neuen Tricks, vermittelt ein Gefühl von Zielstrebigkeit und Leistung, das sich positiv auf die psychische Gesundheit auswirken kann.

10. Emotionale Regulierung: Der Adrenalinrausch, den man beim Snowboarden erlebt, kann uns helfen, unsere Emotionen besser zu regulieren und Ängste zu bewältigen.

Snowboarden und der Flow-Zustand

Hast Du schon einmal einen Moment erlebt, in dem Du so sehr in eine Tätigkeit vertieft warst, dass alles andere verblasste? Die Zeit schien stillzustehen, und Du hast ein unglaubliches Gefühl der Konzentration und Erfüllung verspürt? Dieser Zustand des völligen Aufgehens und der gesteigerten Leistung ist als "Flow" bekannt, und Snowboarden ist ein Sport, der Menschen oft in diesen außergewöhnlichen mentalen Zustand versetzt.

Das vom Psychologen Mihaly Csikszentmihalyi eingeführte Flow-Konzept beschreibt einen mentalen Zustand, der durch tiefe Konzentration, totale Beteiligung und ein Gefühl der Freude gekennzeichnet ist. Im Zusammenhang mit dem Snowboarden bedeutet Flow, in perfekter Harmonie mit dem Berg, dem Board und dem Schnee zu sein.

Hier erfährst du, wie Snowboarden den Flow-Zustand fördern kann:

1. Klare Ziele: Der Flow tritt eher ein, wenn man klare Ziele hat. Beim Snowboarden können diese Ziele so einfach wie das Beherrschen eines bestimmten Tricks oder das Befahren einer anspruchsvollen Abfahrt sein.

2. Unmittelbares Feedback: Snowboarding bietet unmittelbares Feedback. Jede Bewegung, die Du auf dem Board machst, hat sofortige Auswirkungen auf Deine Abfahrt. Diese ständige Rückkopplung sorgt dafür, dass Dein Geist beschäftigt und konzentriert bleibt.

3. Gleichgewicht zwischen Herausforderung und Geschicklichkeit: Flow entsteht, wenn die Herausforderung der Aktivität dem eigenen Können entspricht. Beim Snowboarden gibt es ein natürliches Gleichgewicht zwischen der Herausforderung des Geländes und dem eigenen Können bei der Navigation. Natürlich solltest du deshalb deine Fähigkeiten gut einschätzen können und die Pisten so wählen, dass sie dich herausfordern, aber nicht überfordern. 

4. Intensive Konzentration: Um den Flow-Zustand zu erreichen, ist intensive Konzentration erforderlich. Auf der Piste musst Du voll präsent sein, vorausschauend fahren und auf Veränderungen der Schneeverhältnisse reagieren.

5. Verschmelzen des Selbst mit der Natur: Im Flow-Zustand verblasst das Selbst-Bewusst-Sein. Snowboarder*innen beschreiben oft, dass sie sich "eins" mit dem Berg fühlen, als ob sie und das Gelände eine nahtlose Einheit bilden. Um noch achtsamer im Moment zu sein, hilft es, vor der Abfahrt zum Beispiel drei tiefe Atemzüge zu nehmen und die Umgebung bewusst wahrzunehmen, bevor du bei der kurvigen Abfahrt mit dem Berg verschmilzt. 

6. Veränderte Zeitwahrnehmung: Im Flow scheint die Zeit anders zu vergehen. Stunden können sich wie Minuten anfühlen, wenn man in die Erfahrung vertieft ist. Dabei hilft es, das Handy einfach mal in der Tasche zu lassen und die Zeit in der Natur ganz ohne Ablenkung zu genießen. 

Wie Du siehst, gibt es viele Gründe, warum Snowboarden Dich in den Flow-Zustand versetzen kann.  , Es bleibt trotzdem zu betonen, dass das Flow Gefühl etwas sehr individuelles ist.  

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Snowboarden mehr als nur eine Freizeitbeschäftigung ist; es ist eine ganzheitliche Erfahrung, die die psychische Gesundheit und die psychologische Widerstandsfähigkeit fördert und Dich in den außergewöhnlichen mentalen Zustand des Flows bringen kann.

Werde aktiv!

Wenn du noch nie geboarded bist, aber jetzt Lust dazu bekommen hast, auch mal auf ein Snowboard zu steigen, informier dich unbedingt über Anfänger-Kurse und Leih-Equipment! Selbst wenn du schon Ski fährst, sei dir bewusst, dass Snowboarden nochmal etwas ganz anderes ist, zumal du deine beiden Beine nicht unabhängig voneinander bewegen kannst. Aber ganz ehrlich: dieses surf-ähnliche Gefühl ist einfach unbeschreiblich und sieht dazu auch noch extrem lässig aus! 😉 viel Spaß und Geduld beim Ausprobieren!

Wenn du allerdings zu denen gehörst, die schon etwas länger snowboarden und sich gerade aus tieferem Interesse am Snowboarden und der Verbindung zwischen dem Sport und der positiven Psychologie und Resilienz diesen Artikel durchgelesen haben, hast du vielleicht Lust bekommen, dieses Zusammenspiel mal live zu erleben!

Wie wär’s mit einer Kombination aus Snowboarden in der Alpenregion und Workshops zu Resilienz, Selbstwirksamkeit und Achtsamkeit? Schau dich doch mal bei unseren Bildungsurlaubsangeboten im Winter um und erlebe das Flow-Gefühl hautnah! 

wenn du außerdem noch mehr Lust hast, in das Gefühl von Flow beim Snowboarden hineinzuschnuppern, schau dir diesen Kurzfilm an!:) https://snowboardermbm.de/videos/eudemonia-the-flourishing-of-engagement-in-ones-own-life/

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